Umfangreiches Leistungsspektrum
in meiner                    Fachpraxis für Hundephysiotherapie, Chiropraktik & Osteopathie

Osteopathie

 Osteopathie kann bei einer Vielzahl von Beschwerden unterstützend wirken. Ein unrundes Gangbild, Rückenschmerzen, Gelenkprobleme, Verspannungen und steife Bewegungen machen vielen Hunden das Leben schwer. Echte langfristige Hilfe, ohne die Gefahr von Nebenwirkungen bei der Gabe von Schmerzmitteln, bietet ihnen die Osteopathie Die Osteopathie ist eine manuelle Heilmethode, die die Beweglichkeit des Hundes verbessert, bzw wiederherstellt.

 Der Osteopath spürt mit seinen Händen Verspannungen, myofasziale Dysbalancen und Blockaden auf und löst diese mit osteopathischen Techniken und Handgriffen. Dadurch werden Muskeln, Gelenke und Faszien mobilisiert, Schmerzen gelindert und die natürliche, physiologische Bewegung gefördert. Da man davon ausgeht, dass sich Körperstrukturen und - funktionen, gegenseitig beeinflussen und sich strukturelle Störungen auf andere Bereiche des Körpers auswirken können, wird großen Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung und Behandlung des Hundes gelegt, Die Osteopathie versteht sich als ganzheitliche Behandlungsmethode, dabei wird zwischen drei Behandlungsarten unterschieden:

Parietale Osteopathie

Die parietale Osteopathie konzentriert sich auf den Bewegungsapparat, einschließlich den Muskeln, Gelenken und den Faszien. Bewegungseinschränkungen und Verspannungen werden gelöst und die physiologische Beweglichkeit wieder hergestellt.

Viszerale Osteopathie

Bei der viszeralen Osteopathie stehen die inneren Organe und ihre Beweglichkeit im Körper, im Fokus der Behandlung.

Craniosacrale Osteopathie

Die craniosacrale Osteopathie befasst sich mit der Behandlung von Schädel und Wirbelsäule, sowie der Zirkulation von Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeiten. Mit sanften Techniken werden Spannungen gelöst und das zentrale Nervensystem (ZNS) harmonisiert.

Chiropraktik

Die Chiropraktik ist eine konservative und ganzheitliche Behandlungsmethode.  Funktionsstörungen, hauptsächlich an der Wirbelsäule und dadurch bedingte Einschränkungen werden aufgefunden und behoben.

Durch eine spezielle Technik, einem spezifischen und kontrollierten Impuls, auch Thrust genannt , werden Blockaden schonend gelöst, Schmerzen gelindert und die Wirbel und Gelenke werden wieder frei beweglich. Lang anhaltende Schmerzen führen zu einer Veränderung der Haltung und damit zu Problemen im Bereich der Muskulatur und Gelenke. Ein Gelenk, das in seiner Funktion eingeschränkt ist, weist eine gestörte physiologische Gelenkmobilität. Nicht behandelt hat dies längerfristig Folgen und Auswirkungen auf den Kapselapparat, den Muskeln und Faszien, die Hirn- und Rückenmarkshäute und auf das Nervensystem. Die Folgen sind Hypersensibilität von Haut und Muskulatur, muskulärer Hypertonus und Veränderung der Bindegewebsstruktur ( Verquellungen, Verklebungen und Vibrosen)

Hier kann die Chiropraktik ihrem Hund sehr effektiv helfen. Häufig sind die Störungen im Bereich der Wirbelsäule zu finden. Hier entspringen die Nerven des Hundes, die die Muskulatur steuern. Eine gesunde Wirbelsäule und ein gut funktionierendes Nervensystem sind entscheidend für die Lebensqualität und Bewegungsfreude sind.

Nebenwirkungen

Früher galten Behandlungen durch einen Chiropraktiker als riskant und gefährlich. Behandler, die als Knochenbrecher bezeichnet wurden praktizierten ruckartige und recht grobe "Einrenkmethoden" die nicht immer ohne langfristige Schäden einher gingen. Bei sachgemäßer Anwendung durch einen ausgebildeten Behandler sind Folgeschäden nahezu ausgeschlossen. Die moderne und professionelle Chiropraktik setzt eine sanfte Technik ein. Diese besteht aus einem kontrollierten, sehr spezifischen Impuls der mit einem Finger, der Hand, oder einem Instrument ausgeführt wird. Der Impuls wird direkt an der Läsion durch kurze Hebel ausgeführt. Lange Hebel, wie sie medienwirksam präsentiert werden können zu Traumata führen, da sie kaum zu kontrollieren sind

veterinärmedizinische
Physiotherapie

Die veterinärmedizinische Physiotherapie ist eine Behandlungsform, die darauf abzielt, Schmerzen zu lindern, das natürliche Bewegungsausmaß wieder herzustellen und die Muskulatur zu stärken. Dafür werden unterschiedliche Techniken der Manualtherapie, Therapieformen der physikalischen Therapie, sowie gezielte Übungen und Therapiegeräte aus der Krankengymnastik genutzt.

Ihren Ursprung hat die Tierphysiotherapie aus der Humanmedizin und nahezu alle Behandlungsformen wurden von dort abgeleitet und zeigen ihre hohe Wirksamkeit, genauso bei den vierbeinigen Patienten. Die in meiner Praxis eingesetzten Geräte erfüllen grundsätzlich die hohen humanmedizinischen Standards und alle eingesetzten Therapieformen sind evidenzbasiert.

Die Physiotherapie leistet bei sämtlichen orthopädischen und neurologischen Erkrankungen, nach Unfällen und Operationen einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität. Erfolgsverprechend eingesetzt wird sie bei

  • Erkrankungen des Stütz - und Bewegungsapparates, Wirbelsäulenerkrankungen, degenerative Erkrankungen, zB. bei Arthrose und Spondylose, nach Operationen, zB. Kreuzbandriss, oder Ellenbogendysplasie.
  • Neurologische Erkrankungen, insbesondere Cauda-Equina-Kompressionssyndrom, oder nach einem Bandscheibenvorfall.
  • Nach Verletzungen, wie sie häufig bei Sporthunden auftreten können.

Multimodale Schmerztherapie und Arthrosebehandlung

Bei der multimodalen Schmerztherapie wird nach einer Art Baukastensystem die erfolgsversprechendsten Therapieformen, individuell auf jeden Patienten, zusammengestellt.

Die Behandlung von Hunden mit Beschwerden am Bewegungsapparat ist sehr komplex. Ziel ist eine deutliche Schmerzlinderung und die Förderung der natürlichen Bewegungsfreude. Hierfür steht uns ein breites Spektrum an effektiven und evidenzbasierten Behandlungsformen zur Verfügung. Selten ist eine Therapieform alleine für sich erfolgsversprechend. Erst das sinnvolle Kombinieren wirksamer Methoden aus der Physiotherapie und alternativen Therapien, wie Chiropraktik, Osteopathie und Akupunktur ermöglichen den größtmöglichen Behandlungserfolg. Wichtig ist mir hierbei der ganzheitliche Ansatz, der den Hund als Ganzes berücksichtigt und sowohl sämtliche Symptome, als auch die Ursache in der Therapie, miteinbezieht. Die ganzheitliche Betrachtungsweise konzentriert sich nicht auf einzelne Symptome, dessen isolierte Behandlung keine langfristige Verbesserung ermöglicht, sondern auf eine umfassende Verbesserung des Gesundheitsstatus.

Arthrose ist eine degenerative Gelenkserkrankung, bei der im Laufe der Zeit die Knorpelschicht geschädigt, teilweise sogar komplett zerstört wird. Durch darauf resultierende Entzündungsprozesse entstehen Schmerzen und die Beweglichkeit wird eingeschränkt. Unter Arthrose versteht man den langsam fortschreitenden Abbau von Gelenkknorpel . Jedes Gelenk ist eine bewegliche Einheit zwischen zwei, oder mehreren artikulierenden Gelenkpartner. Wie ein Kissen dient der Knorpel als Zwischenpuffer und ermöglicht eine geschmeidige Bewegung. Ist der Knorpel angegriffen, kommt es zu Reibungen, Mikroläsionen , Entzündungen und einer hohen Schmerzhaftigkeit. Aufgrund dieser Schmerzhaftigkeit, wird der Hund sich weniger bewegen und das Gelenk schlechter versorgt. Eine Arthrose kann jedes Gelenk betreffen, am häufigsten findet man sie aber an den Hüftgelenk, Kniegelenken und am Ellenbogen. Die Arthrose ist die am weitesten verbreitete orthopädische Erkrankung. Geschätzt leiden 80% der Hunde über 8 Jahre darunter. Häufige Ursache sind genetische Faktoren, Gelenkfehlstellungen, Überbelastung durch Schonhaltungen und Übergewicht. Die Arthrose ist nicht heilbar, aber es ist durchaus möglich Schmerzen deutlich zu reduzieren, die Ernährung des Gelenkes zu erhöhen und das Gangbild zu verbessern .

Selbstentdeckung und Erfolgsstrategie

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